NEUBAU · PASSIVHAUS · PRIVAT
„Das Passivhaus soll nicht nur Energieeffizienz bieten, sondern auch mit seinem optimalen Raumklima und seiner architektonischen Qualität begreifbar sein."
Ein zertifiziertes Passivhaus (nach Dr. Feist) ersetzt den wenig attraktiven Altbestand. Mit einer Wohnnutzfläche von 141,50 m² wird eine aufwändige Unterkellerung entbehrlich – Kellerersatzräume zu ebener Erde bieten vollwertigen Stauraumersatz. Zur alleebaumbestandenen Gasse zeigt sich das Haus zurückhaltend wie elegant und fügt sich in die historisch ortsbauliche Prägung ein.
Die neue, um 90° ausgedrehte Stellung des kompakten Baukörpers erschließt erstmals eine durchgängige Zugehbarkeit zum südseitigen Garten. Das zur Sonne orientierte, zweigeschossige Objekt bildet mit dem neuen Nebengebäude und den flankierenden Nachbarobjekten eine nicht einsehbare, baumbestandene Innenhofzone – mit gelungenen historischen Vorbildern im niederösterreichischen Weinviertel.
Das Erdgeschoss funktioniert völlig eigenständig und ist barrierefrei ausgelegt. Ein Kompaktgerät, gespeist aus einer Tiefensonde, sorgt als Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für permanent frische Luft, warmes Wasser sowie bedarfsgerecht für wärmende oder kühlende Raumluft.
Sämtliche Innenwände sind Leichtbauwände – eine spätere Umnutzung im Sinne der Generationenabfolge ist so jederzeit möglich. Klare Grundrissgestaltung, hochwertige Materialisierung und ein bewusstes Farbkonzept unterstreichen den Optimierungsgedanken, der im Passivhausbau Grundstein sein soll.