UMBAU · BESTAND · PRIVAT
„Historische Bausubstanz technisch, energetisch und räumlich weiterentwickeln – ohne ihre architektonische Identität zu verlieren."
Im Zuge dieses Projekts wurde eine Gründerzeitvilla in gekuppelter Bauweise umfassend saniert, strukturell ertüchtigt und räumlich erweitert. Ziel war es, die architektonische Identität des Bestands zu bewahren und gleichzeitig zusätzlichen, zeitgemäßen Wohnraum mit hoher technischer und energetischer Qualität zu schaffen.
Das Gebäude gliedert sich in Kellergeschoss, Hochparterre und Dachgeschoss. Die äußere Kubatur bleibt in ihren Grundzügen erhalten und wird lediglich durch einen gartenseitigen Dachaufbau ergänzt. Im Inneren erfolgt eine gezielte Neuorganisation: Öffnung und Zusammenlegung einzelner Räume im Hochparterre zur Ausbildung großzügiger Wohnbereiche, Ausbau des bislang unausgebauten Dachraums zu einer eigenständigen Wohnebene sowie Transformation des Kellergeschosses zu einem vollwertigen Wohnkeller.
Die charakteristischen Raumhöhen des Hochparterres von rund 3,50 m bleiben erhalten und prägen weiterhin die räumliche Qualität des Hauses.
Durch die Kombination aus substanzschonender Sanierung, konstruktiver Präzision und gezielter Erweiterung entsteht ein zeitgemäßes Wohnhaus über drei Ebenen. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie historische Bausubstanz in gekuppelter Bauweise technisch, energetisch und räumlich weiterentwickelt werden kann, ohne ihre architektonische Identität zu verlieren.